Einladung zur G20-Aktion: Staateninsolvenz braucht ein faires Verfahren

"Staateninsolvenz braucht ein faires Verfahren – weltweit!"

fordert das bundesweite Entschuldungsbündnis erlassjahr.de aus Anlass des bevorstehenden G20 Gipfels. Mit einem Banner am Turm der St. Antonius-Kirche setzt das Bündnis mitten im Frankfurter Bankenviertel ein Zeichen zum Gipfel. Öffentlich entrollt wird das Banner

am Donnerstag, 3. November 2011 um 12.30 Uhr

an der St. Antonius-Kirche, Savignystr. 13, Frankfurt am Main.

Von 13 Uhr bis 13.30 stehen erlassjahr.de –Koordinator Jürgen Kaiser und Winfried Montz, Leiter der Abteilung Weltkirche im Bistum Limburg, für Fragen rund um die Aktion zur Verfügung. Ab 14 Uhr beginnt die traditionelle Mahnwache vor der Deutschen Bank.

Mit der Veranstaltung macht das Bündnis deutlich, dass nicht nur Griechenland einen angemessenen Schuldenschnitt benötigt, sondern die Verschuldung von derzeit weltweit etwa 30 Staaten ein ähnlich kritisches Maß erreicht hat. Ein geregeltes Insolvenzverfahren ist für sie deshalb ebenso erforderlich wie für die Eurozone.

Das entwicklungspolitische Bündnis erlassjahr.de schlägt die Einführung eines internationalen Staateninsolvenzverfahrens vor, damit die zerstörerischen Wirkungen der internationalen Schuldenkrise auf die einzelnen Staaten eingedämmt werden können.

Die Initiative wird von 700 Unterstützern mitgetragen, darunter auch das katholische Hilfswerk misereor. Seit 50 Jahren engagiert sich misereor in Afrika, Asien und Südamerika und hat erfahren, wie gravierend sich Überschuldung auf die wirtschaftliche Entwicklung und das gesellschaftliche Miteinander der betroffenen Staaten auswirkt. Deswegen setzt es sich für einen vernünftigen und zukunftsorientierten Umgang mit überschuldeten Staaten ein und unterstützt die Aktion zum G20-Gipfel.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Kontakt:

Sebastian Bonse, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0178 – 54 89 827, E-Mail: s.bonse (at) erlassjahr.de

Rechts in der Spalte finden Sie die Einladung auch als Download im pdf-Format.