21.02.2012

Studie zu Entstehung und Auswirkungen der Schulden in Simbabwe

Titelbild der Studie "Unvovering Zimbabwe's Debt" / Bild: Jubilee UK

Die Studie unserer britischen Partnerkampagne Jubilee Debt Campaign - „Uncovering Zimbabwe's Debt – The case for a democratic solution to the unjust debt burden“ - zeigt anhand der Aufbereitung der Verschuldung Simbabwes die Rolle von ausländischen Regierungen, internationalen Finanzinstitutionen und ausländischen Firmen im Hinblick auf den sowohl politisch als auch wirtschaftlich und sozial desaströsen Zustand des Landes auf.

Dabei analysiert Autor Tim Jones die Entstehung der heutigen Schuldenlast Simbabwes über die  einzelnen Kreditaufnahmen des Landes seit den 1980er Jahren.

Daneben illustriert der Autor die sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Schulden des Landes, zu denen die Bedingungen von ausländischen Kreditgebern, wie zum Beispiel der vorgeschriebene Erwerb von ausländischen Produkten oder die Bindung von multilateralen Geldern an Strukturanpassungsprogramme, einen erheblichen Beitrag geleistet haben.

Abschließend vergleicht Tim Jones die aktuell diskutierten Lösungsoptionen zu einer klar untragbaren Schuldenlast: Die von Gläubigern favorisierte Verpfändung der Rohstoffvorkommen oder ein Schuldenerlass unter der multilateralen HIPC-Initiative.

Am Ende steht die Feststellung, dass eine gerechte Lösung für die Zivilbevölkerung des zerrütteten Landes nur mit einer transparenten Untersuchung der Auslandsschulden beginnen kann.

Sie finden die (englische) Studie in der Spalte rechts zum Download oder auch direkt online auf der Internetseite der Jubilee Debt Campaign.