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27.01.2012
Ägyptische Kampagne kritisiert Kreditverhandlungen des Internationalen Währungsfonds
Die ägyptische Kampagne Drop Egypt's Debt kritisierte in dieser Woche laufende Verhandlungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit der ägyptischen Interims-Regierung um einen Kredit in Höhe von 3,2 Milliarden Euro als illegitim.
"Der IWF war in den vergangenen zwei Jahrzehnten an der Planung und Umsetzung der wirtschaftlichen und finanzpolitischen Politik Ägyptens beteiligt - dies hat zu geringen Lebensstandards, hohen Armutsraten und einem Verfall des sozialen Systems in Ägypten beigetragen", sagt dazu Arm Adly, Ökonom und Gründungsmitglied der Kampagne.
Die derzeitigen Verhandlungen sind aber noch aus einem ganz anderen Grund problematisch: Die Kampagne bezeichnet die derzeitige Übergangsregierung als nicht repräsentativ und somit als in der Sache nicht zu Verhandlungen berechtigt.
Weitere Informationen finden Sie auch in dem entsprechenden Artikel der "Daily News Egypt". Bereits im Oktober 20120 ist daneben ein Video der Veranstaltung "In Freiheit verschuldet - die ägyptische Revolution" erschienen, bei der übrigens auch erlassjahr.de dabei war.