erlassjahr.de in der Presse

In der gestrigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung war ein Kommentar mit dem Titel “Staaten in Konkurs – Ein internationales Insolvenzrecht für ganze Länder ist überfällig” zu lesen. Der Autor Caspar Dohmen schreibt darin u.a. “So wie Unternehmen sollten auch Staaten Konkurs anmelden können, um sich so von der Last der Schulden zu befreien. Die Runde unter Führung von Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz hat ihre Vorschläge für den UN-Finanzgipfel erarbeitet, der in diesen Tagen in New York stattfindet. Ein internationales Insolvenzrecht für Staaten fordern Nichtregierungsorganisationen wie Erlassjahr.de und Entwicklungsländer seit langem.” Den ganzen Kommentar können Sie hier nachlesen.

Auch die Nürnberger Nachrichten berichteten gerstern über erlassjahr.de Hintergrund war ein Infostand vor der St. Lorenz Kirche, wo Mitträger Unterschriften für ein internationales Insolvenzverfahren gesammelt haben. Den Artikel finden Sie hier. Wenn auch Sie die Forderung unterstützen wollen, unterschreiben Sie doch einen unserer bunten Wimpel – gleich hier im Internet.

Artikel weitergeben
  • email
  • TwitThis
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Yigg
  • Webnews.de
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • Wikio
Tags: , , , , ,

Ähnliche Beiträge


 
 
 

3 Kommentare zu “erlassjahr.de in der Presse”

  1. sally
    27. Juni 2009 um 08:39

    Hallo,

    Ich frage mich wie das gehen soll. Wenn ein Staat konkurs anmeldet und befreit sich so von den schulden so was ist dann mit den andren Staaten die auf diesen Geld angewiesen sind? Das würde doch eine kettenreaktion auslösen. Dann würde einer nach dem anderen Konkurs anmelden.

  2. PatJe.de » SZ Kommentar zum Internationalen Insolvenzverfahren
    29. Juni 2009 um 13:47

    [...] erlassjahr Blog bin ich auf einen Kommentar in der Süddeutschen Zeitung gestoßen. Dabei fordert auch der [...]

  3. Jürgen Kaiser
    8. Juli 2009 um 09:56

    Hallo Sally,
    wenn ein Staat Insolvenz anmeldet, heißt das ja nicht, dass überhaupt niemand, mehr etwas bekommt, sondern dass er nur noch so viel zahlt, wie er kann, ohne dass die Bevölkerung untragbar belastet wird. In den meisten Ländern ist der Effekt für die Gläubigerstaaten so begrenzt, dass sie dadurch nicht selber in Schwierigkeiten geraten würden, weil es um relativ kleine Länder (zumeist in Afrika) geht. Aber selbst bei größeren Schuldnerländern, wie z.B. Argentinien gab es zwar Belastungen für zahlreiche Privatinvestoren, die in der Erwartung sehr hoher Renditen argentinische Anleihen gekauft hatten, aber keine spürbare Belastungen für die Gläubigerstaaten.

Kommentar abgeben: