Kurt Tucholsky zur Finanzkrise – doch nicht
So etwas wie die derzeitige Finanzkrise habe man noch nie erlebt, ist derzeit häufig von Politikern und Bankmanagern zu hören. Dabei zeigt ein Blick in die Geschichtsbücher, dass auch die Schuldenkrise Anfang der 80er Jahre oder die Asienkrise vor 10 Jahren sich nicht all zu sehr von der jetzigen Situation unterscheiden. Auch damals standen Staaten vor dem Bankrott. Und schon damals wurde das von erlassjahr.de geforderte Internationale Insolvenzverfahren leider nicht eingeführt.
Doch blickt man noch etwas weiter zurück, läßt sich die derzeitige Krise mit Worten aus dem Jahre 1930 beschreiben. Geschrieben hat diese so aktuell klingenden Zeilen Kurt Tucholsky:. Und genau das stimmte leider nicht. Tucholsky hat zwar auch schon damals viel kritisches zur Finanzwelt geschrieben – das derzeit im Internet kursierende Gedicht ist jedoch nicht von ihm – wie die Stuttgarter Zeitung belegt. Wir entschuldigen uns für diesen Fauxpas und versprechen beim nächsten Mal ausführlichere Quellenprüfung. Oder um es dann doch mit dem Priginal Tucholsky zu sagen: Erfahrungen vererben sich nicht – jeder muß sie allein machen.
Tags: Aktien, Finanzkrise, Kredite, Kurt Tucholsky, Schulden, Wirtschaftskrise


28. Oktober 2008 um 12:44
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28. Oktober 2008 um 16:00
[...] Update: http://www.erlassjahr.de/blog/2008/10/28/kurt-tucholsky-zur-finanzkrise/ [...]
4. November 2008 um 22:42
Jede der obengenannten Krisen ist wieder vorbei gegangen. So wird es auch diesmal sein.
7. November 2008 um 13:45
Rund alle 20 – 30 Jahre gibt es eine Finanzkrise. Diese sind auch wichtig um die Wirtschaft wieder einzurenken. Leider trifft es viele Personen sehr schwer bei einer solchen Krise – aber so ist das (Wirtschafts-)Leben.